Heute ist der 21.11.2018

Auswandern in die Türkei

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Wer nicht nur seinen Urlaub in der Türkei verbringen, sondern dauerhaft in das faszinierende Land zwischen Europa und Asien ziehen will, muss natürlich vorab gewisse Fragen klären, vor allem bezüglich der Aufenthaltsgenehmigung, der Arbeitserlaubnis und einiger anderer Gesetze und Bestimmungen. In ein anderes Land auszuwandern ist keine spontane Angelegenheit, sondern ein Prozess, der gut durchdacht sein will.

Aufenthaltsgenehmigung

Deutsche Staatsangehörige, die in der Türkei leben möchten, müssen bei einer türkischen Auslandsvertretung eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen, die maximal bis zu 5 Jahren gültig ist. Der Antragssteller muss dabei nachweisen, dass er über ein monatliches Einkommen im Gegenwert von mindestens 500 US-Dollar verfügt. Die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung ist spätestens innerhalb von 15 Tagen nach ihrem Ablauf zu beantragen. Alle Kinder unter 18 Jahren erhalten eine Aufenthaltserlaubnis von der gleichen Dauer wie ihre Eltern.

Arbeitserlaubnis

Deutsche Staatsangehörige, die bereits über eine Aufenthaltserlaubnis für mindestens sechs Monate verfügen und ununterbrochen in der Türkei sesshaft sind, können beim türkischen Arbeitsministerium den Antrag auf eine Arbeitserlaubnis stellen. Die Arbeitserlaubnis wird, befristet auf ein Jahr, entweder für eine bestimmte Arbeitsstätte, einen Betrieb oder einen Beruf ausgestellt. Sie kann unter der Bedingung, dass sie für die gleiche Arbeitsstätte, den gleichen Betrieb oder den gleichen Beruf verwendet wird, verlängert werden. Eine Arbeitserlaubnis für Selbständige wird nach einem mindestens fünfjährigen, ununterbrochenen Aufenthalt in der Türkei genehmigt. Bedingung dabei ist, dass die Tätigkeit wirtschaftliche Erfolge erzielt und Arbeitsplätze schafft.

Versicherungsschutz

Auswanderer sollten auf keinen Fall das Thema Versicherungsschutz vernachlässigen. Die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland (DVKA) hilft hier mit allen wichtigen Informationen weiter.

Kraftfahrzeugzulassung

Grundsätzlich dürfen Fahrzeuge maximal für 180 Tage in die Türkei eingeführt werden. Sollte das Fahrzeug nicht fristgerecht wieder ausgeführt werden, drohen empfindliche Zollabgaben, die oft höher als der Wert des Fahrzeugs liegen, und ein Strafverfahren. Das Fahrzeug muss während des gesamten Aufenthaltes in der Türkei durchgehend haftpflichtversichert sein und darf nur vom eingetragenen Besitzer gefahren werden.


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